Paulas Blog erzählt von den Erlebnissen der Zeitungsente Paula Print. Wie sie als Lernende die Welt der Medien erlebt. Ohne Blatt vor dem Mund, wie es sich für ein humorvolles Agenturmaskottchen gehört.

» Archiv

Noch ein Schreibversuch

Diesmal habe ich mich extra angestrengt. Zuerst habe ich mir überlegt, was die Hauptsache ist, die ich erzählen will. Ich habe mir gedacht, ich will davon erzählen, wie begeistert die Mitarbeiter von ihrer Arbeit sind, obwohl die extrem schmutzig, laut und auch gefährlich ist.

Aber sie wissen, dass das – was sie herstellen – wirklich wertvoll und nützlich ist. Und sie wissen, dass sie sich auf ihre Teamkollegen verlassen können. Das gibt ihnen Rückhalt. Gemeinsam fühlen sie sich stark. So wie ich, weil ich weiß, dass meine Chefin für mich einsteht.

In meiner Story habe ich also zuerst beschrieben, wie viel Rußschmiere und Wummwumm es dort gibt in der Produktionshalle; mit vielen Details. Das schafft Bilder, die der Leser sehen kann, sagt die Chefin. Außerdem habe ich so am Rande erzählt, was dort produziert wird; auch mit ein paar Zahlen und Fakten – damit der Leser richtig beeindruckt ist und versteht, was dort passiert. Und dann habe ich zwei von den Arbeitern reden lassen, in ihrem Dialekt. Zwischentitel und einen Vorspann habe ich zum Schluss verfasst und dann „getitelt“: „Ich bin stolz auf meine Arbeit“. – Diesen Text hat die Chefin gelobt. Juhu!

Kommentar verfassen