Paulas Blog erzählt von den Erlebnissen der Zeitungsente Paula Print. Wie sie als Lernende die Welt der Medien erlebt. Ohne Blatt vor dem Mund, wie es sich für ein humorvolles Agenturmaskottchen gehört.

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Neue Zeiten

Jetzt habe ich mich lange Zeit nicht gemeldet. Warum? Weil sich bei uns in der Agentur einiges geändert hat. Natürlich machen wir nach wie vor Zeitschriften für Unternehmen; die werden jetzt aber nicht mehr gedruckt, sondern erscheinen online. Weil ja sowieso jedermann/jedefrau gewohnt ist, alle Informationen aus dem Internet abzurufen.

Das sind aber nur Kleinigkeiten. Die richtigen Veränderungen, die kommen erst noch. Eines Morgens hat die Chefin nämlich gesagt: „In dieser Zeit des medialen Umbruchs will ich die Nase vorne haben. Was wir inhaltlich und journalistisch drauf haben, genau das brauchen die Unternehmen auch jetzt. Aber eben in anderer Form.“

Seither wird bei uns gepostet, gebloggt und genetzwerkt, was das Zeug hält. Wie wir Geschichten erzählen und wie wir die Themen dafür auftreiben, das will die Chefin noch bekannter machen. „Unsere Geschichten sollen die Rosinen im Kommuni-kationskuchen sein,“ sagt sie. „Und sollen den roten Faden für alle Medien eines Unternehmens vorgeben.“ „Storytelling“ nennt sich das.

Bilder, die wir ja schon immer wichtig genommen haben, hat die Chefin noch einmal mehr zu ihrem Steckenpferd gemacht. „Die Leute können ja nicht mehr lesen und schreiben. Da müssen wir ihnen die Informationen mithilfe von Bildern übermitteln“, hat sie gesagt. Und hat uns zu Fotokursen geschickt. Abgesehen von Trainings für das Schreiben im Internet und allen möglichen Social Media-Kursen.

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