Paulas Blog erzählt von den Erlebnissen der Zeitungsente Paula Print. Wie sie als Lernende die Welt der Medien erlebt. Ohne Blatt vor dem Mund, wie es sich für ein humorvolles Agenturmaskottchen gehört.

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Die Idee hinter dem Ganzen

Redaktionssitzung haben wir heute gehabt. Dazu lädt uns (das heißt uns alle, die wir in der Agentur am Medien-Machen beteiligt sind) die Chefin ein und erklärt uns dabei, was jeder von uns demnächst zu machen hat.

Sie sagt uns das Seite für Seite, weil sie sich vorher überlegt hat, zu welchen Themen es auf den einzelnen Seiten des Mediums welche Berichte geben soll: ob da ein spannender Tatsachenbericht zur Erfindung irgendeines neuen Arbeitsvorgangs und daneben irgendwelche Kurzmeldungen stehen sollen oder ob irgendein Boss im Interview seine persönliche Meinung zu bestimmten Fragen äußern soll. Die Idee hinter dem Ganzen: ein Konzept, in dem festgeschrieben steht, welche Ziele mit dem Medium beim Leser erreicht werden sollen und mit welchen Themen.

Damit sich der Leser auskennt und die Struktur hinter allen den Texten und Bildern erkennen kann, gibt es eine Seitenaufteilung. Mit eigenen Namen für die Seiten. Rubriken nennt sich das. Wenn zum Beispiel oben Qualität drauf steht, dann weiß der Leser: Da ist Qualität drin.
Bei der Redaktionssitzung erzählt uns die Chefin, welche aktuellen Themen sie – entsprechend dem Redaktionskonzept – für die jeweilige Ausgabe ausgesucht hat. Sie beschreibt, warum diese Themen für den Leser interessant sind, und schildert uns, was sie in Text und Bildern dazu herausgearbeitet haben will. Ziemlich viel Hirnschmalz dahinter. Aber so ist eben das Mediengeschäft.

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