Paulas Blog erzählt von den Erlebnissen der Zeitungsente Paula Print. Wie sie als Lernende die Welt der Medien erlebt. Ohne Blatt vor dem Mund, wie es sich für ein humorvolles Agenturmaskottchen gehört.

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Bloggen muss man regelmäßig oder: Neue Wege der Kommunikation

Jetzt habe ich, Paula Print, schon lange nichts mehr gebloggt. Und heute hat's die Chefin gemerkt und mich aufgefordert gleich einen Blog zu schreiben.

Ja, gar nicht so leicht die Sache mit dem Bloggen. Einmal ist es nett, wenn die Leute aufmerk-sam werden auf das, was man zu sagen hat. Anderer-seits ist aber genau das auch wieder der Haken: Man muss was zu sagen haben. Meine Chefin ist da sehr anspruchsvoll. Immer sagt sie: „Der Inhalt macht die Musik.“

Neue Wege der Kommunikation

Worüber soll ich also jetzt bloggen? Ich denke mir, ich schreibe ganz einfach, was so in der letzten Zeit bei uns in der Agentur los war. Schon so einiges. Weil die Chefin lässt nichts anbrennen. Vor allem wenn es darum geht, neue Wege der Kommunikation zu beschreiten. Und da geben wir jetzt ordentlich Gas.
Neulich haben wir bei unserem Team-Treffen die Arbeit der vergangenen Monate Revue passieren lassen – die vielen Gespräche, Recherchen, Informationsveranstaltungen … Und dann haben wir mit unserer Chefin diskutiert, wie die Medien der Internen Kommunikation in Zukunft beschaffen sein werden.
Da sind einmal die Möglichkeiten, die das Intranet heute bietet: wie Teams über Kontinente hinweg gemeinsam Projekte bearbeiten können, wie wertvolles Unternehmenswissen ganz einfach verwaltet werden kann und vieles anderes noch. Social Intranet nennt sich das. Und ist eine tolle Sache. Aber freilich nicht ganz einfach umzusetzen. Nicht, weil die Technik so kompliziert wäre, sondern vor allem weil die MitarbeiterInnen lernen müssen, die neuen Arbeitsweisen und dahinter stehenden Denk-prozesse zu mögen. Die Chefin hat gesagt: Das geht nur in gemeinsamen Anstrengungen, wenn alle Beteiligten mit ins Boot geholt werden. Und spielerische Anreize zum Kennenlernen sollte es auch geben. Damit es Spaß macht.

Digitale Bilderwelt

Digital und überall abrufbar sollen Informationen sein; also auch über iPad, iPhone, Notebook. Dorthin geht der Trend. Das heißt, die gedruckte Mitarbeiterzeitschrift wird abgelöst vom Webmagazin. Und das gehorcht wieder ganz anderen medialen Gesetzen. Bilder, Bildergalerien werden da viel wichtiger als Text. Was vom Text rüberkommt, sind knackige Titel, informativer Vorspann, gute Zwischentitel und packende Zitate. Ja, in einem Kasten sind auch noch Zahlen und Fakten möglich. Wer so ein Webmagazin produziert, muss seinen User vor Augen haben: Der will schnelle, bequem abrufbare Information, braucht Bilder, um überhaupt aufmerksam zu werden. Endlos lang Herumscrollen ist nicht gefragt.
Gedruckte Medien werden in Zukunft nur mehr gemeinsam mit digitalen Medien auftreten, glaubt unsere Chefin. Die Mischung der Medien, also der Medienmix, wird noch wichtiger werden als bisher.

Den User "abholen"

Ja, das ist auch so ein Spezialausdruck. Es geht darum, den MitarbeiterInnen die Informationen, die sie haben sollen, dorthin zu liefern, wo sie sie empfangen können. In ihre Pausenräume, auf die Gänge zwischen den Werkshallen oder in die Empfangshalle. Digital Signage, also Info-Bildschirme, ist da das Zauberwort. Und da gilt noch einmal mehr: Kürze ist Würze. Und: Bilder, Bilder, Bilder!
Ja, Interne Kommunikation ist ein weites Feld. Vor allem in unserer heutigen Zeit. Spannend.

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