Paulas Blog erzählt von den Erlebnissen der Zeitungsente Paula Print. Wie sie als Lernende die Welt der Medien erlebt. Ohne Blatt vor dem Mund, wie es sich für ein humorvolles Agenturmaskottchen gehört.

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Aufregungen

Wladimir Putin und andere Herrscher haben eins. Und natürlich auch James Bond – nämlich ein Double. Wenn’s gefährlich wird - wie zum Beispiel bei einem Sprung aus einem brennenden Auto - brauchen das wichtige Leute.

Meine Herrin hat befunden, dass ich, Paula Print, als ihre Mitarbeiterin so etwas haben muss. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, wann ich aus einem brennenden Auto springen soll. Für Journalisten gibt’s normalerweise andere Aufregungen. Das Schöne bei meinem Double (das mir wie ein Ei dem anderen gleicht) ist, dass meine Herrin bei der Suche danach draufgekommen ist, wo ich wirklich herkomme und wie ich heiße. Vorher war ja meine Herkunft ziemlich unklar.

Zu den Aufregungen beim Zeitung-Machen: Ich bin ja erst Lehrling und noch nicht so lange bei dem Geschäft dabei. Aber das Aufregendste scheint mir immer die allerletzte Phase zu sein. Da geht es um Minuten, wenn letzte Korrekturen eingearbeitet werden sollen. Zum Schluss – bevor die Zeitung wirklich erscheint – muss jeder Punkt und Beistrich sitzen. Und der Erscheinungstermin muss eingehalten werden. „Da fährt die Eisenbahn drüber“, sagt die Chefin.
Die allerletzten Kontrollen macht sie immer selber. Wenn sie trotz der vielen Checks, die wir vorher absolviert haben, doch noch einen Fehler entdeckt, ist sie sehr entsetzt und ermahnt uns alle zu noch mehr Aufmerksamkeit: „So etwas darf nicht passieren“, sagt sie. „Wir müssen uns darum kümmern, dass das – was veröffentlicht wird – auch wirklich stimmt.“

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